Die Wortrösterei

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im Café ist eine Offene Lesebühne

für alle, die gerne schreiben und ihre eigenen Texte anderen vortragen möchten,
für alle, die Literatur lieben und
einfach zuhören möchten,
für alle, die über Literatur reden
möchten.

Wo? In der Kleinen Kaffeerösterei, Rückertstraße 13, 97421 Schweinfurt

Eingangsbild

Wann? Einmal im Monat. Immer am dritten Dienstag. Um 19 Uhr.

Was ist das?
Eine Offene Lesebühne?
Wie läuft das?
Für die Offene Lesebühne ist die Schweinfurter AutorenGruppe SAG verantwortlich. Die Gruppe machte 2010 den ersten Schritt in dieses Projekt. Treffpunkt war zuerst der Pulverturm am Unteren Wall, dann derSchrotturm und jetzt die Kleine Kaffeerösterei in der Rückertstraße. In diesem hübschen Café wird in Zukunft nicht nur Kaffee geröstet, sondern auch das Wort.
Die SAG-Autorinnen und –Autoren beginnen den Abend mit eigener Lyrik und Prosa und stellen diese zur Diskussion.
Dann können Schreibende aus dem Publikum in angeregter, entspannter Caféhausatmosphäre aus ihren literarischen Texten lesen. Dabei gibt es keine Themen- oder Genrebeschränkung. Krimi, Fantasy, Kurzgeschichte, Kürzestgeschichten, Lyrik, Romanauszug, alles ist möglich.
Zu jung oder zu alt gibt es nicht. Die Wortrösterei ist offen für jeden. Wer etwas vorlesen möchte, braucht sich nicht vorher anzumelden, sondern bringt einfach seinen Text mit.

Es gibt nur zwei Regeln:
1. Der Text muss vom Vorleser selbst stammen.
2. Die Lesezeit soll 10 Minuten nicht überschreiten.
Bei einer Tasse Kaffee oder einem Gläschen Wein wird dann über das Gelesene gesprochen.

 

Hier können Sie unseren flyer zur Lesebühne als PDF ansehen: Flyer SAG-Lesebühne (PDF)

Lesen auf dem blauen Sessel

Ein Jahr Offene Lesebühne der Schweinfurter Autorengruppe in der Kaffeerösterei am  17. Oktober 2017

 

Seit 2016 gibt es für Literaturfreunde ein kleines Eldorado in Schweinfurt. Die Schweinfurter Autorengruppe SAG lädt in die „Kleine Kaffeerösterei“ ein. Hier treffen sich an jedem dritten Dienstag im Monat Leser und Zuhörer zur „Wortrösterei“. Auf den blauen Sessel setzen sich Autoren und Gäste, lesen selbst geschriebene literarische Texte und kommen mit den Zuhörern in Gespräch. Die „Kleine Kaffeerösterei“ bietet einen passenden Rahmen, den die Offene Lesebühne braucht. Hier kann sich das Motto der Autorengruppe entfalten: „Die Literatur gibt der Seele Nahrung, sie bessert und tröstet sie.“ (Voltaire)

 

Bei der zwölften „Wortrösterei“ machte der Sprecher der Gruppe, Hanns Peter Zwißler, deutlich, dass die Offene Lesebühne seit 2010 ein Forum für Menschen ist, die gerne schreiben und über sie einen Dialog führen möchten. Treffpunkt war zuerst der Pulverturm am Unteren Wall, dann der Schrotturm, bevor die „Kleine Kaffeerösterei“ seit einem Jahr die neue Heimat wurde. Die Jubiläumslesung machte wieder deutlich, dass die Lesebühne grundsätzlich ein offenes Forum ist. Denn es kann jeder kommen, und es gibt keinerlei Themen- oder Genrebeschränkung. Allerdings muss man die Courage haben, sich auf den blauen Sessel zu setzen und das, was man zu Hause alleine verfasst hat, der Öffentlichkeit vorzustellen.

 

Die Leseabende werden immer eröffnet mit einem Text, den ein Mitglied der Schweinfurter Autorengruppe SAG geschrieben hat. Die junge Schriftstellerin und Poetry-Slam-Meisterin Anika Peter las ihr Gedicht „Ich sehe dich – Ich sehe mich“ und die Erzählung „rot und grau“. Im anschließenden Gespräch machten sich die zuhörenden Gäste auf die Spur der Farbsymbolik, der starken Motive und eines bemerkenswerten Erzählstrudels. Anika Peter konnte deutlich machen, welche Bedeutung Rhythmus und Reim in ihrem Gedicht haben.

 

Alles ist möglich, in der „Wortrösterei“. Das zeigten die lesenden Gäste. Die Geschichte „Rache aus der Spielzeugkiste“ ist eine Gratwanderung zwischen Skurrilität, Witz und Alptraum. Völlig anders ein Romanauszug, in dessen Mittelpunkt eine aufgewühlte Frau steht, die mit der Stadt München nicht zurechtkommt. Ein rasanter Erzählfluss und ruhige Sätze üben einen starken Sog aus. „Die Buddha-Statue langweilte sich im Flur.“ So atmosphärisch dichte Bilder waren zu hören. Einen internationalen Touch bekam die „Wortrösterei“ durch einen jungen Mann aus Ghana, der an der FHWS in Schweinfurt Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Er las seine in englischer Sprache verfassten Gedichte vor, die von großer gedanklicher Tiefe und Reife zeugen.

 

Ein Jahr „Wortrösterei“. Ein Jahr anregende Literatur in einem anregenden Ambiente. Ein Jahr eine kleine Kulturinsel rund um den blauen Sessel.

 

Die nächste „Wortrösterei“ der Schweinfurter Autorengruppe gibt es am Dienstag, 21. November, um 19 Uhr in der „Kleinen Kaffeerösterei“, Rückertstraße 13

Johanna Bonengel

Foto (Johanna Bonengel): Auf dem blauen Sessel Kesse, der FHWS-Student aus Ghana, und Anika Peter, die SAG-Autorin, daneben Linde Unrein und Hanns-Peter Zwissler mit dem neuen Wortrösterei-Plakat

Weitere Impressionen:

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